Manchmal gibt es Dinge in deinem Leben, die du dir einfach nicht erklären kannst.
Du gerätst immer wieder in ähnliche Beziehungen. Du fühlst dich schnell ausgeschlossen oder nicht gesehen. Du trägst eine Schwere in dir, obwohl in deinem Leben eigentlich alles gut sein müsste. Oder du kennst Ängste, Schuldgefühle oder eine Verantwortung, von der du gar nicht weißt, woher sie kommt.
Und vielleicht hast du dich schon öfter gefragt:
Warum passiert mir das immer wieder? Warum kann ich es nicht einfach anders machen?
Manchmal beginnt die Antwort nicht bei uns selbst.
Wir alle kommen aus einer Familie. Und wir tragen mehr von ihrer Geschichte in uns, als uns bewusst ist. Nicht nur das Schöne und Verbindende, sondern manchmal auch alte Verletzungen, Verluste, Ängste oder Dinge, über die nie gesprochen wurde.
Eine Familienaufstellung kann sichtbar machen, was hinter deinen eigenen Mustern liegen könnte.
Plötzlich entsteht ein anderes Bild. Dinge, die vorher keinen Sinn ergeben haben, bekommen einen Zusammenhang. Und etwas, das du vielleicht jahrelang als „mein Problem" erlebt hast, kannst du mit anderen Augen betrachten.
Nicht, um in der Vergangenheit zu bleiben.
Sondern um zu verstehen, was dich bis heute bewegt und um herauszufinden, was du vielleicht nicht länger mit dir tragen musst.
Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu finden. Und auch nicht darum zu beurteilen, wer etwas richtig oder falsch gemacht hat. Jeder Mensch gehört zu seiner Geschichte. Jeder hat darin seinen Platz und seine Daseinsberechtigung. Und oft haben Menschen aus dem heraus gehandelt, was ihnen zu diesem Zeitpunkt selbst möglich war.
Wir schauen auf das, was war, ohne es verändern oder bewerten zu müssen. Und manchmal entsteht genau dadurch etwas Neues: mehr Verständnis, mehr Frieden — und die Freiheit, den eigenen Weg ein Stück leichter weiterzugehen.
Manchmal verändert sich etwas, sobald wir beginnen, wirklich hinzuschauen.
Ganz einfach gesagt: Wir bringen dein Thema in den Raum. Menschen aus der Gruppe können stellvertretend für Personen oder Themen stehen, die in deinem Anliegen eine Rolle spielen. Dadurch wird oft etwas sichtbar und spürbar, das im Gespräch allein schwer zu greifen ist.
Du musst dafür nichts können und an nichts Bestimmtes glauben. Du musst auch nicht vorher wissen, was sich zeigen soll. Ich erkläre und begleite dich Schritt für Schritt.
Vielleicht gibt es etwas, das dich schon länger beschäftigt. Eine Beziehung oder ein Konflikt, der sich wiederholt. Eine Entscheidung, bei der du nicht weiterkommst. Oder einfach das Gefühl: So wie bisher soll es nicht weitergehen.
Du musst vorher nicht wissen, woher es kommt. Genau darum geht es an diesem Tag: hinzuschauen und vielleicht etwas zu entdecken, das du bisher noch nicht sehen konntest.
Es gibt ein Thema, das immer wiederkommt, und du möchtest besser verstehen, was dahintersteckt.
Privat oder beruflich verändert sich etwas. Du möchtest klarer sehen, was du wirklich willst und was dich bisher zurückhält.
Vielleicht führst du ein Unternehmen oder ein Team, triffst viele Entscheidungen und merkst, dass manche persönlichen Muster auch dort auftauchen. Eine Aufstellung kann einen ganz neuen Blick darauf ermöglichen.
Du brauchst kein großes Problem und kein fertiges Anliegen. Vielleicht möchtest du die Familienaufstellung einfach kennenlernen, als Stellvertreter:in dabei sein und erleben, was diese Arbeit mit dir macht.
Du musst nichts mitbringen außer dich selbst und die Bereitschaft, offen hinzuschauen.
Ich bin Melanie — Heilpraktikerin für Psychotherapie, Mutter von drei Kindern und seit 14 Jahren mit eigener Praxis.
Ich kenne das Leben nicht nur aus therapeutischer Sicht. Ich weiß auch persönlich, wie es sich anfühlt, wenn Familie, Beziehungen und Verantwortung uns fordern und wir irgendwann merken: So wie bisher möchte oder kann ich nicht weitermachen.
Seit 14 Jahren begleite ich Menschen genau an solchen Punkten. Mich interessieren dabei weniger schnelle Lösungen als das, was darunter liegt: Woher kommen bestimmte Ängste und Muster? Warum geraten wir immer wieder in ähnliche Situationen? Und was wird möglich, wenn wir beginnen, uns selbst und unsere Geschichte wirklich zu verstehen?
An meiner Seite ist Irina — meine beste Freundin, Vertraute und Wegbegleiterin seit vielen Jahren.
Wir haben gemeinsam unsere Ausbildung in systemischer Familientherapie und Familienaufstellung gemacht und kennen diese Arbeit nicht nur aus der Ausbildung, sondern auch aus unserer eigenen persönlichen Entwicklung.
Irina ist außerdem Unternehmerin und führt einen großen internationalen Lebensmittelmarkt. Sie kennt Verantwortung, Führung, Entscheidungen und den ganz normalen Wahnsinn eines vollen Lebens. Und sie weiß, wie wichtig es gerade dann ist, die eigenen Muster zu kennen und immer wieder bei sich selbst anzukommen.
Ich leite die Aufstellungen und den gesamten Prozess. Irina begleitet mich und euch durch den Tag. Gemeinsam schaffen wir einen geschützten Raum — mit Erfahrung, Klarheit, Herz und ganz viel echtem Leben.
Wir beginnen in Ruhe, lernen uns kennen und stimmen uns gemeinsam auf den Tag ein.
Danach beginnen die Aufstellungen. Manche bringen ein eigenes Anliegen mit, andere sind als Stellvertreter:innen dabei oder schauen zunächst einfach zu.
Zwischendurch ist Zeit zum Durchatmen, Austauschen und Nachspüren. Du entscheidest jederzeit selbst, wie weit du dich einbringen möchtest.
Am Ende nehmen wir uns bewusst Zeit, wieder bei uns anzukommen und den Tag gemeinsam abzuschließen.
Was in der Gruppe geteilt wird, bleibt in der Gruppe.
Du kannst auf unterschiedliche Weise dabei sein. Du musst vorher noch nicht wissen, was für dich richtig ist.
Du bringst ein eigenes Anliegen mit, das wir an diesem Tag gemeinsam aufstellen. Das kann etwas ganz Konkretes sein, zum Beispiel eine schwierige Beziehung, ein Konflikt in der Familie oder im Beruf, eine Entscheidung oder ein Muster, das dir immer wieder begegnet.
Wir besprechen dein Anliegen gemeinsam, und ich begleite dich Schritt für Schritt durch deine Aufstellung. Du musst vorher nicht wissen, was oder wen du aufstellen möchtest.
Du nimmst am gesamten Tag teil, erlebst die Aufstellungen mit und kannst — wenn du möchtest — als Stellvertreter:in dabei sein. Wenn du ausgewählt wirst, brauchst du keinerlei Vorerfahrung. Du musst nichts spielen und dir auch nichts ausdenken. Du stehst einfach an deinem Platz und nimmst wahr, was du dort fühlst oder bemerkst.
Und du entscheidest immer selbst, ob du eine Stellvertretung übernehmen möchtest.
Dann kannst du trotzdem ganz normal am gesamten Tag teilnehmen. Du kannst Stellvertreter:in sein, die Aufstellungen der anderen miterleben und die Übungen mitmachen. Oft können uns dabei auch Themen begegnen, die etwas in uns selbst berühren oder bewegen.
Auch das ist vollkommen in Ordnung. Gerade wenn du zum ersten Mal dabei bist, darfst du den Tag einfach auf dich zukommen lassen. Du musst nichts erzählen, nichts können und dich zu nichts verpflichten.
Du darfst erst einmal ankommen, erleben und schauen, was dieser Tag für dich bereithält.
Die Aufstellungstage finden in Lingen statt. Viele Teilnehmer:innen kommen auch von weiter weg und verbinden den Tag ganz bewusst mit einer kleinen Auszeit für sich.
Wenn deine Anreise länger ist, kannst du natürlich schon am Samstag anreisen. Wenn du möchtest, gebe ich dir gerne Tipps für Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe.
Trag dich hier ein und wähle aus, ob du ein eigenes Anliegen aufstellen oder ohne eigene Aufstellung teilnehmen möchtest. Nach deiner Anmeldung erhältst du von mir alle weiteren Informationen. Wenn du einen Platz mit eigener Aufstellung buchst, erhältst du zusätzlich deine Rechnung — mit Eingang der Zahlung ist dein Platz verbindlich für dich reserviert.
Du bekommst in Kürze eine Nachricht mit den nächsten Terminen und allen Details.
Nein. Du kannst den ganzen Tag auch ohne eigenes Anliegen dabei sein. Du kannst Aufstellungen miterleben und, wenn du möchtest, als Stellvertreter:in teilnehmen. Auch dabei können ganz persönliche Erkenntnisse entstehen.
Unbedingt. Viele kommen zum ersten Mal und wissen noch gar nicht genau, was sie erwartet. Wir beginnen ganz in Ruhe, und ich erkläre alles Schritt für Schritt. Du brauchst keinerlei Vorerfahrung.
Unsere Gruppen sind bewusst klein, damit genügend Raum für jede:n Einzelne:n bleibt. Deshalb lohnt es sich, dir deinen Platz frühzeitig zu sichern.
Ja, bitte plane den Tag vollständig ein. Eine Aufstellung lebt auch von der Gruppe und dem geschützten Raum, der im Laufe des Tages entsteht. Deshalb beginnen und beenden wir diesen Tag gemeinsam.
Nein. Du entscheidest jederzeit selbst, was du von dir erzählen möchtest. Auch bei einem eigenen Anliegen braucht es nicht immer viele Details. Mir ist wichtig, dass du dich sicher fühlst und deine persönlichen Grenzen jederzeit respektiert werden.
Alles Persönliche, was an diesem Tag geteilt oder in einer Aufstellung sichtbar wird, behandeln wir vertraulich. Was in diesem Raum geteilt wird, bleibt in diesem Raum.